Angst Panik Hilfe + Beratung
Hilfe bei Angst- und Panikstörungen
für Betroffene und Angehörige

Angst Panik Störungen Ursachen, Symptome, Behandlung

Allgemeine Angst Panik Informationen

Suche in Angst Panik Hilfe


Angst Panik Beratung

Die Beiträge zu Panikattacken sind auch als Video verfügbar
Psychologische Beratung mit Dr. Rolf Merkle

Angst Selbsthilfe Forum für Betroffene und Angehörige

Sich im Angst Panik Selbsthilfe Forum über Panikstörungen und Panikattacken austauschen, Rat einholen, Tipps und Hilfe bekommen, Verständnis erleben, von den Erfahrungen anderer profitieren ...
Selbsthilfeforum

Selbsthilfe Forum Angst

Ratgeber Panikattacken

PDF Ratgeber von
Dr. Doris Wolf zu Panikattacken

Ratgeber Panikattacken

Alle Beiträge zu Panikattacken

Panikattacken - was versteht man darunter?

Panikattacken Symptome

Panikattacken Ursachen

Panikattacken Behandlung

Panikattacken Symptome

Eine Panikstörung äußert sich in Panikattacken. Eine Panikattacke ist ein Zustand intensiver Angst. Sie ist eine Art Notfallreaktion des Körpers, die ausgelöst wird, wenn eine bestimmte innere Anspannungsgrenze überschritten wird – wenn zu starke oder zu viele Stressoren gleichzeitig auf den Körper einwirken.

Die Panikattacke beginnt abrupt und völlig unerwartet und erreicht innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt. Sie dauert einige Minuten an, nur selten aber länger als 30 Minuten. Die Panikattacke wird begleitet von unterschiedlichen Körpersymptomen, die jedoch nicht alle bei jedem Menschen mit einer Panikstörung auftreten und die auch nicht alle als gleich bedrohlich erlebt werden.

Elisabeth, eine Betroffene, schildert ihre erste Panikattacke so:

Auf einem Fest in der Uni überkam mich die Angst aus heiterem Himmel. Ich wollte noch aus dem Raum rennen, aber meine Füße versagten und ich hatte panische Angst, ohnmächtig zu werden. Schon dieses Gefühl der kommenden Ohnmacht, ich hasste es, wenn das Blut langsam aus dem Kopf nach unten fließt, die Geräusche immer verworrener werden, es langsam schwarz vor meinen Augen wird, die Gegenstände sich wie in Luft aufzulösen scheinen, dieses Summen im Kopf, nichts mehr tun können, hilflos, machtlos, keinen klaren Gedanken fassen können. Ich zitterte an Armen und Beinen. 

Körperliche Reaktionen bei einer Panikattacke

Herzklopfen bis hin zu Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag,

Schwitzen, Innerliches Zittern oder Beben – das für Außenstehende sehr oft nicht erkennbar ist,

Schwindel,

Hitzewallungen oder Kälteschauer,

Atemnot, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühle,

Unsicherheits-, Ohnmachts- und Benommenheitsgefühle,

Beklemmungsgefühle in der Brust,

Druck oder Enge in der Brust,

Enge oder Kloß im Hals,

Übelkeit oder Bauchschmerzen,

Taubheits- oder Kribbelgefühle.

Gefühle

Das am häufigsten erlebte Gefühl ist die Angst  - vor allem die Angst vor der Angst. Hinzukommt bei vielen Menschen mit einer Panikstörung noch das Gefühl, alles sei unwirklich, das Gefühl, zu explodieren sowie das Gefühl, es ziehe sich innerlich alles zusammen.

Gedanken

Ihre Gedanken kreisen vielleicht darum
verrückt zu werden,
zu ersticken,
die Kontrolle zu verlieren, auszurasten,
ohnmächtig zu werden,
einen Herzanfall zu erleiden und zu sterben,
einen Hirntumor zu haben.

Verhalten

Wir flüchten aus der Situation. Wir vermeiden bestimmte Situationen. Wir rufen den Notarzt, nehmen Beruhigungsmittel oder lenken uns ab.

Kennen Sie diese Gefühle, Gedanken und Körperreaktionen auch? Dann leiden Sie möglicherweise unter einer Panikstörung. Suchen Sie einen Psychotherapeuten auf und lassen Sie Ihre Symptome abklären. Erste Hinweise, ob Sie unter einer Panikstörung leiden könnten, gibt Ihnen der Panikattacken Test.

Menschen, die einmal eine Panikattacke erlebt haben, geraten sehr leicht in eine Angstspirale aus ängstlichen Gedanken, Angstgefühlen und körperlichen Reaktionen, die sich gegenseitig aufschaukeln. Schauen wir uns an, was es damit auf sich hat.

Kennen Sie das auch von sich, dieses Aufschaukeln der Angst, dieses sich immer mehr in die Angst hineinsteigern? Dann sind auch Sie Gefangener dieser Angstspirale aus ängstlichen Gedanken, Angstgefühlen und körperlichen Reaktionen. Schauen wir uns diese etwas genauer an.

Der Teufelskreis bei Panikattacken

Die Angstspirale beginnt damit, dass wir körperliche Symptome wie leichtes Herzklopfen oder Herstolpern, Herzrasen oder einen leichten Schwindel spüren.

Wir bewerten diese Körpersymptome als Gefahr. Wir denken:

Ich bekomme einen Herzinfarkt.

Ich sterbe.

Ich werde gleich ohnmächtig.

Ich bekomme keine Luft mehr.

Ich habe einen Hirntumor.

Ich ersticke gleich.

Ich werde verrückt.

Ich bekomme einen Schlaganfall.

Ich verliere die Kontrolle über mich.

Ich drehe gleich durch.

Als Folge unserer ängstlichen Gedanken verspüren wir Angst und unsere Körpersymptome werden stärker, d.h. unser Herz schlägt noch schneller, uns wird noch schwindliger, wir haben noch mehr Atemnot, wir hyperventilieren vielleicht.

Die stärker werdenden Symptome bestärken uns noch mehr darin, dass wir in Gefahr sind, - wir fühlen uns bestätigt, dass wir allen Grund haben, Angst zu haben -, was zur Folge hat, dass die Angst zur Panik wird und die Körpersymptome noch stärker werden.

Dieses Aufschaukeln der Angst geschieht innerhalb von Sekunden. Da die Symptome als sehr bedrohlich erlebt werden, entwickeln wir eine große Angst vor weiteren Angstanfällen. Dummerweise führt jedoch diese Angst vor der Angst häufig erst recht dazu, dass wir wieder einen solchen Panikanfall bekommen.

Panikattacken Ursachen

© 2009-2010 Angst-Panik-Hilfe.de - Symptome bei Panikattacken - Angst und Panikattacken