Angst & Panik Beratung für Betroffene und Angehörige

Angst vorm Händezittern - Ursachen

In diesem Video erfahren Sie, was die Angst vor dem Zittern ist und in welchen Situationen sie am häufigsten auftritt. Ein Betroffener schildert, wie sich die Angst, zu zittern, bei ihm äußert.

Ratgeber Angst vorm Händezittern für Betroffene

Ratgeber Angst vorm Händezittern

142 DIN A4 Seiten im PDF Format, Preis: EURO 14,80

Informationen zum Ratgeber

© Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Das Zittern kann auch ein Hinweis auf eine Krankheit sein, etwa eine Parkinson-Erkrankung oder eine Überfunktion der Schilddrüse.

Wenn Ihr Zittern nur im Beisein anderer auftritt, d.h. wenn Sie sich beobachtet fühlen, dann ist die Ursache für Ihr Zittern seelischer Natur und eine organische Ursache ist ziemlich ausgeschlossen. Im Zweifelsfall suchen Sie einen Neurologen auf.

Schauen wir uns an, wie sich die Angst vor dem Zittern entwickeln kann.

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Symptome der Angst vorm Händezittern - Teufelskreis der Angst

Behandlung der Angst vorm Händezittern

Psychotest Angst vorm Händezittern

Wenn Sie wissen möchten, wie stark Ihre Angst vorm Händezittern ist, dann machen Sie den Angst vorm Zittern Test.

Wie entsteht die Angst zu zittern?

Das Zittern selbst macht keine Angst. Erst wenn wir das Zittern als furchtbar, als Versagen, als Schwäche oder als peinlich bewerten, bekommen wir Angst vor dem Zittern.

D.h. Es sind unsere Gedanken über das Zittern und die möglichen Reaktionen unserer Umwelt, mit denen wir uns in Angst versetzen.

Unsere Angst zu zittern beginnt vielleicht mit einem Erlebnis in der Schulzeit oder Pubertät, das wir als sehr peinlich erlebt haben. Wir sollen z.B. ein Referat in der Schule halten und zittern vor Aufregung.

Die Mitschüler oder Lehrer merken, dass wir unsicher und verängstigt sind und sagen "Du brauchst doch nicht zu zittern".

Wir fühlen uns ertappt, erleben unsere Unsicherheit und das Zittern als Schwäche und haben den Eindruck, uns zu blamieren.

Wir ärgern uns über uns selbst, dass wir unsicher sind und schämen uns.

In die nächste ähnliche Situation gehen wir mit ängstlicher Erwartung. Wir stellen uns vor, dass wir wieder zittern und uns blamieren.

Wir sind angespannt, verkrampfen uns und die Wahrscheinlichkeit, dass wir erneut zittern und eine aus unserer Sicht so traurige Vorstellung abgeben, ist groß.

Wir beginnen, Situationen, in denen wir uns aufgrund des Zitterns blamieren könnten, mehr und mehr zu vermeiden und bauen eine immer größere Angst davor auf.

Und da unsere Hände wichtige Werkzeuge sind, die wir für viele Gelegenheiten brauchen, gibt es viele Situationen im Alltag, die für uns zur Mutprobe werden.

Bei sozialen Ängsten, wie der Angst vor dem (Hände)Zittern, spielen natürlich immer auch Erfahrungen in unserer Kindheit eine Rolle, die unser Selbstvertrauen und unser Selbstwertgefühl geschwächt haben.

Wenig emotionale Zuwendung und Unterstützung, starke Kontrolle und Überbehütung können die Entstehung einer sozialen Angst begünstigen.

Wann sollte die Angst zu zittern behandelt werden?

Jeder von uns ist manchmal unsicher und etwas gehemmt. Fast alle Menschen haben mehr oder weniger große Angst vor Ablehnung. Das ist normal.

Wenn die Angst und Unsicherheit jedoch so groß sind, dass wir viele soziale Kontakte meiden oder nur mit sehr großer Anspannung und Angst mit anderen zusammensein können, dann sollten wir Hilfe suchen.

Und natürlich sollten wir erst recht dann eine Therapie ins Auge fassen, wenn wir uns zur Bekämpfung unserer Angst ständig mit Alkohol oder Medikamenten vollpumpen und uns diese Angst so sehr belastet, dass wir häufig deprimiert und verzweifelt sind.


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Immer wieder bekomme ich Leserbriefe von Menschen, die Angst vor dem Zittern haben. Diese schreiben mir, dass sie sich sehr für ihr Problem schämen.

Sie wollen auf gar keinen Fall, dass jemand in ihrem Freundeskreis von ihrem Problem erfährt. Und viele gehen aus Scham nicht zum Psychotherapeuten.

Das ist schade, denn die Betroffenen nehmen sich dadurch die Möglichkeit, ihr Problem zu lindern oder zu lösen.

Der Psychotherapeut ist dazu da, Menschen so anzunehmen, wie sie in die Therapie kommen, und ihnen dabei zu helfen, ihre Probleme zu lösen.

Haben Sie also den Mut, sich fachliche psychologische Hilfe zu holen, wenn Sie unter der Angst zu zittern leiden.

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