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Die Folgen der Angst vor Ablehnung

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In diesem Video erfahren Sie, welche negativen Folgen eine Überempfindlichkeit gegenüber Ablehnung hat und wie sich diese Angst auf unser Denken und Verhalten auswirkt.

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Ratgeber Angst vor Ablehnung

129 DIN A4 Seiten im PDF Format, Preis: EURO 14,80

Informationen zum Ratgeber

© Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, das uns in einem schlechten Licht erscheinen lassen könnte, legen wir jedes unserer Worte auf die Goldwaage.

Wir fragen uns permanent, was andere mit ihren Äußerungen gemeint haben könnten, und suchen nach Hinweisen auf eine Ablehnung.

Die Folge: Wir sind im Beisein anderer ständig nervös, verkrampft, angespannt und besorgt. Jedes Gespräch, jeder Kontakt mit anderen, wird zur Mutprobe.

Im Beisein anderer halten wir uns deshalb lieber im Hintergrund. Da wir wenig aus uns herausgehen, wirken wir auf andere vielleicht unbeholfen, langweilig, desinteressiert, distanziert, arrogant, unterkühlt oder misstrauisch, ja vielleicht sogar feindselig.

Weitere Videobeiträge zur Angst vor Ablehnung

Angst vor Ablehnung Einführung

Warum haben wir Angst, abgelehnt zu werden?

Wann sollte man eine Therapie machen; was erwartet einen, wenn man eine Therapie macht?

Psychotest Angst vor Ablehnung

Wenn Sie wissen möchten, wie stark Ihre Angst vor Ablehnung ist, dann machen Sie den Angst vor Ablehnung Test.

Je mehr wir uns schützen, indem wir uns zurückziehen und verstecken, umso mehr werden wir übergangen und umso mehr fühlen wir uns bestätigt, dass unsere Sicht von uns stimmt, - nämlich, dass wir nicht in Ordnung sind.

Wir haben ständig Angst, entdeckt und entlarvt zu werden, als der erkannt zu werden, für den wir uns selbst halten, einen Versager und minderwertigen Menschen.

Wir fühlen uns ständig bedroht, selbst dann, wenn uns jemand ein Kompliment macht.

Wir haben ständig Angst zu versagen und nicht zu genügen. Deshalb können wir nicht auf andere zugehen und keine so sehnlich gewünschte Partnerschaft oder Liebesbeziehung eingehen.

Dinge, die uns wichtig sind und die wir für richtig halten, äußern wir nicht. Diese Selbstverleugnung und die totale Leugnung unserer eigenen Bedürfnisse raubt uns den letzten Funken von Selbstrespekt und Selbstachtung und hat zur Folge, dass wir uns noch weniger leiden können.

Ein Teufelskreis: aus Angst vor Ablehnung verleugnen wir uns und unsere Bedürfnisse, was zur Folge hat, dass wir uns noch weniger leiden können und uns selbst noch mehr verachten, weil wir solche Feiglinge und Schlappschwänze sind.

Die Angst, zu enttäuschen, wenn man sich so gibt, wie man zu sein glaubt, führt zu Isolation, Vereinsamung und Depressionen.

Haben Sie sich wiedererkannt? Wirkt sich Ihre Angst vor Ablehnung auch so negativ auf Ihr Leben aus? Dann wissen Sie, wovon ich spreche.

Schauen wir uns die beiden zentralen Einstellungen an, die für die Angst vor Ablehnung verantwortlich sind.

Die 2 zentralen Einstellungen bei der Angst vor Ablehnung

Angst ablehnung

Aufgrund negativer Erfahrungen eignen wir uns Einstellungen an, die zu Angst vor Ablehnung führen. Welche das sind & wann die Angst vor Ablehnung behandelt werden sollte, davon handelt dieses Video.

Alle Erfahrungen, die wir machen, prägen und beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln.

Insbesondere unsere Erfahrungen in den ersten Lebensjahren haben einen großen Einfluss auf unsere Einstellungen gegenüber uns selbst und dem Leben.

Die folgenden beiden Einstellungen sind quasi die Quintessenz unserer negativen Erfahrungen als Kinder und Jugendliche, wenn wir eine große Angst vor Ablehnung entwickelt haben.

Einstellung 1 lautet:

Ich bin nicht in Ordnung. Ich bin dumm, minderwertig, unattraktiv, langweilig, ein Versager.

Durch diese selbstabwertenden Gedanken fühlen Sie sich minderwertig. Und weil Sie überzeugt sind, nicht in Ordnung oder gar minderwertig zu sein, haben Sie Angst, andere könnten über Sie ebenfalls so negativ denken.

Sie haben Angst, andere könnten Ihr vermeintlich wahres Ich - Ihre Minderwertigkeit - erkennen.

Einstellung 2 lautet:

Wenn andere mich nicht mögen, bedeutet das, dass ich nicht liebenswert bin.

Sie machen Ihren Wert also von anderen abhängig. Mit dieser Einstellung tun Sie alles, um die Anerkennung der anderen zu bekommen und zu erhalten.

Und Sie unterlassen alles, wodurch Sie bei anderen in Ungnade fallen könnten.


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