Angst & Panik Beratung für Betroffene und Angehörige

Was ist eine Konfrontationstherapie?

© Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Die Konfrontationstherapie wird auch Reizkonfrontationstherapie oder Expositionstherapie genannt.

Sie gehört zu den Methoden der Verhaltenstherapie und kommt in der Behandlung von Angst- und Panikstörungen zum Einsatz.

Ziel der Konfrontationstherapie ist es, dass wir uns gezielt mit Angst auslösenden Situationen, unseren eigenen Reaktionen, der Angst und den körperlichen Veränderungen konfrontieren.

Wir geben die Vermeidung auf und begeben uns ganz bewusst in die Situationen.

Die Konfrontationstherapie ist eine sehr effektive Therapieform für die Angstbehandlung.

Etwa 75% der Agoraphobie-Klienten können geheilt und 80% der Klienten mit sozialer Phobie zu einer Verbesserung gelangen.

Ca. 80-95% der Klienten mit spezifischer Phobie wie Klaustrophobie, Flugphobie, Tierphobie, usw. erleben ebenfalls eine deutliche Verbesserung.

Was lernen wir durch die Konfrontationstherapie?

Durch die Konfrontation mit für uns Angst auslösenden Situationen machen wir neue Erfahrungen:

Wann sollte die Konfrontationstherapie nicht eingesetzt werden?

Für Menschen mit einer Depression, Psychose, Herzerkrankung, Epilepsie und Menschen, die gerade auf Entzug von Tabletten oder Alkohol sind oder sehr viele Psychopharmaka einnehmen, ist die Konfrontationstherapie nur bedingt oder nicht geeignet.


konfrontationstherapie.html

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