Angst & Panik Beratung für Betroffene und Angehörige

Teufelskreis aus Sorgen & körperlichen Beschwerden

Menschen, die Angst vor Krankheiten haben, geraten sehr leicht in einen Teufelskreis aus Sorgen, körperlichen Beschwerden und Angst, aus dem sie nur schwer wieder aussteigen können. Davon handelt dieses Video.

Ratgeber Angst vor Krankheiten für Betroffene

Ratgeber Angst vor Krankheiten

137 DIN A4 Seiten im PDF Format, Preis: EURO 14,80

Informationen zum Ratgeber

© Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Der Teufelskreis aus Sorgen, körperlichen Beschwerden und Angst beginnt damit, dass Betroffene ein Symptom, etwa ein Taubheitsgefühl, bei sich feststellen.

Dieses bewerten sie als Symptom einer lebensbedrohlichen Krankheit, etwa als Indiz für eine Multiple Sklerose. Die Folge: sie bekommen Angst.

Sie beobachten nun ihren Körper intensiver und nehmen weitere Veränderungen wahr, die durch ihre Angst hervorgerufen werden. Sie fühlen sich jetzt noch mehr bestätigt, an einer schlimmen Krankheit zu leiden.

Dadurch verstärkt sich ihre Angst immer mehr und mit ihr auch die körperlichen Beschwerden.

Nun malen sie sich vielleicht aus, was die befürchtete Krankheit bei ihnen anrichtet, wie sie qualvoll dahinsiechen und leiden.

Durch diese Vorstellungen steigert sich ihre Angst ins Unermessliche und die damit verbundenen körperlichen Symptome werden stärker. 

Aus der anfänglichen Sorge, schwer erkranken zu können, ist in ihren Augen eine Gewissheit geworden.

Dieser Teufelskreis kann auch dadurch in Gang gesetzt werden, dass die Betroffenen zwar keine Symptome verspüren, sich aber vorstellen oder sorgen, krank zu werden.

Aufgrund der dadurch entstehenden Angst kommt es zu körperlichen Reaktionen, die zum Anlass genommen werden, sich verstärkt Sogen um die Gesundheit zu machen, was dazu führt, dass der Körper immer mehr verdächtige Symptome produziert.

Dieser Teufelskreis ist deshalb so tückisch, weil die Betroffenen durch ihre angst- und sorgenvollen Gedanken immer mehr körperliche Symptome produzieren, die in ihren Augen eine Bestätigung für ihre Sorgen sind.

Diesen Kreislauf stoppen kann man nur, indem man aufhört, sich durch seine Sorgen in Angst zu versetzen.

Aus der Angst heraus, krank zu werden oder bereits krank zu sein, entwickeln die Betroffenen Verhaltensweisen, die ihre Angst weiter verstärken.

Es sind vor allem drei Verhaltensweisen: intensive Körperkontrolle, Rückversicherung bei anderen und Vermeidung. Schauen wir uns diese an.

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