Angst & Panik Beratung für Betroffene und Angehörige

Panikattacken bei einer Herzneurose Herzphobie

Am Beispiel eines Betroffenen können Sie erkennen, wie eine Panikattacke bei einer Herzphobie ausgelöst wird. Sie lernen in diesem Video, zu verstehen, wie das Angstkarussell funktioniert.

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Ratgeber Herzneurose

149 DIN A4 Seiten im PDF Format, Preis: EURO 14,80

Informationen zum Ratgeber

© Dr. Rolf Merkle, Diplom-Psychologe

Häufig beginnt eine Herzphobie in einer familiären oder beruflichen Situation, die für uns besonders stressig und belastend ist.

Sind Sie sich unsicher, ob Sie unter einer Herzphobie leiden? Machen Sie den Herzphobie Test. Dieser gibt Ihnen erste Hinweise.

Eines Tages bekommen wir plötzlich, und quasi aus heiterem Himmel, Kreislaufprobleme, haben vielleicht Atemnot und einen erhöhten Puls.

Wir sind verunsichert, besorgt, unser Vertrauen in die Funktionstüchtigkeit unseres Körpers ist dahin - und das umso mehr, je mehr wir aufgrund familiärer Erfahrungen - über die wir bereits gesprochen haben - seelisch vorbelastet sind.

Wir fragen uns, woher diese Symptome kommen. Wir suchen nach Erklärungen und kommen wir zu dem Schluss: wir haben eine Herzerkrankung.

Das Angstkarussel beginnt sich zu drehen.

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Psychotest Herzneurose

Sind Sie unsicher, ob Sie unter einer Herzneurose leiden? Machen Sie den Herzphobie Test.

Wir sind überzeugt, dass mit unserem Herzen etwas nicht in Ordnung ist. Wir gehen zum Arzt, der findet nichts, was uns jedoch nicht beruhigt.

Schließlich spürten wir doch diese Herzbeschwerden. Dafür muss es doch einen Grund geben. Man hat doch nicht aus heiterem Himmel, einfach so, solche Beschwerden.

Wir wollen nicht noch einmal so überrascht werden. Also hören wir fortan ängstlich in uns hinein. Klopft das Herz nicht gerade stärker als normal? Hat da eben das Herz nicht für einen Moment ausgesetzt? War da eben nicht so ein komisches Ziehen in der Herzgegend?

Das Angstkarussell beginnt sich schneller zu drehen. Je mehr wir solche Unregelmäßigkeiten feststellen, umso mehr wandelt sich die anfängliche Besorgnis in Angst und je größer unsere Angst, umso mehr Symptome spüren wir.

Kein Wunder: Durch unsere ängstliche Innenschau versetzen wir unseren Körper in einen Alarmzustand. Und wie reagiert dieser darauf?

Indem er z.B. das Herz schneller schlagen lässt und den Blutdruck erhöht. Wir bewerten diese immer stärker werden Symptome als sicheres Indiz dafür, dass unser Herz nicht in Ordnung ist und haben Angst, es könnte versagen.

Das Angstkarussell ist nun in voller Fahrt. Die Angst schlägt in Panik um. Das Herz rast, wir bekommen Schweißausbrüche, uns wird vielleicht schwindlig - wir haben eine Panikattacke mit all den unangenehmen und von uns so gefürchteten körperlichen Symptomen.

Zwischen den ersten besorgniserregenden Symptomen und dem Auftreten der Panikattacke liegen nur Sekunden, manchmal auch nur Bruchteile von Sekunden.

D.h., hat sich das Karussell erst mal zu drehen begonnen, ist es nur schwer wieder zu stoppen, da es in nullkommanichts von Null auf Hundert beschleunigt.

Michael, ein Patient, der unter einer Herzneurose leidet, erzählt:

Abbildung Betroffener Herzphobie

Die meisten Panikattacken kommen bei mir dadurch, dass ich meinen Körper zu intensiv beobachte und dadurch mir Sachen einbilde, die absolut übertrieben sind und ich dadurch panisch werde.

Ich habe häufig ein Herzstolpern. Das fühlt sich dann so an, als ob das Herz kurz stehen bleibt und dann aber wieder weiter schlägt! Wenn ich dieses Herzstolpern feststelle, schießt mir sofort der Gedanke durch den Kopf: Jetzt kriegst du einen Infarkt und ich bekomme Panik! Ich muss dann immer gleich meinem Puls fühlen, ob mein Herz noch schlägt.

Die beste Vorbeugung gegen solche Panikattacken ist Ablenkung!

D.h. statt sich ängstlich seinen Symptomen zuzuwenden und sich in Gedanken immer mehr auszumalen, das Herz könne versagen, ist es besser, sich auf etwas außerhalb unserer Person zu konzentrieren.

Dies lernen Sie in einer Therapie.


herzneurose-herzphobie-panikattacken.html

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